Team

 

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Wer wir sind und woher wir kommen…


Michael Limbach

Michael Limbach A

Leiter Lebenskreis I – Planung

Jahrgang 1953, 4 erwachsene Kinder.

Mit 19 Jahren habe ich mich in Köln selbstständig gemacht. Erst mit einem Gewerbe für Blumen und später bin ich auf Weihnachtsmärkte umgestiegen, auf denen ich Hüte und Mützen anbiete.

Mit 15 Jahren hatte ich erste Meditationserfahrungen mit Maharishi. Später vertiefte ich mich in den tibetanischen Buddhismus und wurde Sannyasin bei Osho. Nach vielen Erfahrungen lebe ich heute die Essenz.

Mit 16 Jahren infizierte mich ein Buch über die Gemeinschaft in Findhorn/Schottland für das Leben mit „Gleichgesinnten“ und erwachte die Sehnsucht nach einem Leben in Einklang mit der Natur. Sechs Jahre verbrachte ich in einer Selbsterfahrungs-Gemeinschaft und war zwei jahre Vorstandsvorsitzender im Parimal bei Witzenhausen.

In den Jahren besuchte ich alle großen Gemeinschaften in Deutschland, und das mehrmals: ZEGG, Sieben Linden, Steyerberg, Tempelhof und andere. Allerlei Bücher und Schriften las ich über Gemeinschaften und schaute mir 2009 Auroville in Indien an.

Jetzt lebe ich südlich von Göttingen und hoffentlich recht bald im Solidarischen Dorf.

 


Alander Baltosée

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Leiter Lebenskreis III – Permakultur

Jahrgang 1963, 3 Kinder.

In eine Familie hinein geboren, in der Ortswechsel an der Tagesordnung waren, gab es keine längeren Zeiträume an einem Ort. So lernte ich früh, immer wieder loszulassen Bereits als Teenager bereiste ich meist als Tramp allerlei Länder Europas, tauchte ein in andere Kulturen, Mentalitäten und Weltanschauungen. Sinne, Intuition, Einfühlungsvermögen öffneten sich, um mich in neuen Umgebungen zu orientieren und Menschen zu verstehen.

Als Autodidakt vertiefte ich mich in Disziplinen der Kunst, Esoterik, Philosophie und Psychologie. Allzeit begleitete mich das Phänomen, Erlebtes und Gefühltes niederzuschreiben. Sprachliche Kunst, spirituelle Neugier und der lange Pfad der Erfahrungen verschmolzen über die Jahre zur Poesie meines schriftstellerischen Schaffens.

1988 wandelte die Begegnung mit einer Initiierten mein Weltbild und nach dem Zusammenbruch meines konventionellen Lebensweges in Bonn begann eine lange Reise, die mich unter anderem nach Indien führte. Insgesamt 13 Jahre verbrachte ich auf der ‚Isla Magica’  “La Gomera”. Diese Jahre gestalteten sich zu einer mystischen und spirituellen Schule, teils in Gemeinschaft, großteils in der Stille des zauberhaften Waldes und der Berge zwischen Himmel und Ozean. Das prägte mein Verständnis vom menschlichen Miteinander und gab mir tiefe Einblicke in die Essenz des Seins. In der Zeit von 2000 – 2008, gestaltete und leitete ich dort ein Kulturhaus (Villa Kunterbunt) mit Herbergsbetrieb, Festen, Konzerten, Kino, Seminaren, kulinarischen Sternstunden und dem Zauber eines botanischen Verweil-Gartens. Dieses Projekt konnte alle meine Fähigkeiten vereinen und empfand ich als meine Berufung. Im Sommer 2008 verließ ich mit meiner Familie die Insel. Nach Jahren intensiver Geselligkeit, familiärer Nähe und menschlicher Begegnung folgte eine Phase der Eremitage. Ich schrieb „Jamilanda„, das mir eine neue Pforte öffnete. Seither engagiere ich mich für den gesellschaftlichen Wandel, auch als freier Journalist (Adanath, ökoligenta). 2018 erschien Wandeloasen, für deren Verwirklichung ich mich seither einsetze.

Seit 2012 lebe ich in Nordhessen.

 


Rotraud Reiners

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Mitwirkende Lebenskreis IV – Infrastruktur

Jahrgang 1952, 1 erwachsene Tochter und 1 Enkel

Seit 19 Jahren lebe ich in einem gemeinschaftlichen generationsübergreifenden Wohnprojekt in Kassel.

Ich bin Architektin, seit 34 Jahren selbständig innerhalb einer Architektengemeinschaft, seit einem Jahr nebenberuflich.

Mir ist daran gelegen, dass wir wieder mehr und mehr über unser Leben selbst bestimmen, die Verantwortung für unser Lebensumfeld, unsere Bildung, unsere Gesundheit, unsere Kinder, unsere Nahrung etc. wieder in die eigene Hand nehmen.

Ich bin gerne in der Natur und möchte mich noch mehr mit der Natur verbinden. Ich interessiere  mich für Permakultur und möchte einen Beitrag zum Erhalt der Lebensgrundlagen, insbesondere zur Verbesserung des Bodens leisten, damit mein Enkel und seine Enkel auch noch gut auf unserer schönen Erde leben können.


Simona Jamundo

Simona Portrait

Mitwirkende Lebenskreis III – Permakultur

Jahrgang 1975

Vor einigen Jahren habe ich mein Stadtleben in Köln abgebrochen. Und bin mutig meinem Herzpfad gefolgt. So führte die Liebe mich nach Nordhessen. Hier lebe ich jetzt in einem kleinen Dorf auf dem Lande. Das ist für mich eine völlig neue Erfahrung und zugleich große Herausforderung. Ohne den Besitz eines Autos.
In meinem Leben konnte ich bereits Erfahrungen sammeln auf Reisen und im Kundalini Yoga. Weiterhin in verschiedenen Berufsausbildungen wie z.B. im Sozialwesen, Theater/Schauspiel und Hotelfach.
Einer meiner großen Leidenschaften ist, Schmuck mit der magischen Knotenflechterei zu kreieren.
Ich möchte sehr gerne helfen, ein Solidarisches Dorf aufzubauen, um dort selbstversorgend im Einklang mit der kostbaren Mutter Erde leben zu können und meine schöpferische Kraft einfliessen zu lassen.

“ Alleine bin ich einzigartig. Zusammen sind wir brilliant. Wir können alles erschaffen mit all‘ den Kräften der Elemente!“


Corinna Beilharz

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Mitwirkende Lebenskreis II – Ethik & Soziales

Jahrgang 1962, 3 erwachsene Kinder und eine Enkelin

Zur Zeit leite ich eine kleine Grundschule in Nordhessen und unterrichte Musik, Sachunterricht und das Projekt „Gemüseackerdemie“.

Seit ich denken kann, bin ich an der Natur interessiert; an Pflanzen und Tieren, besonders an Bienen und Pferden.

Ich träume von einem kleinen Holzhaus mit direktem Kontakt zur Natur, Anbau des Essens im Garten, Hühner und Bienen halten, Apfelbäume pflegen und Produkte daraus herstellen. Leben mit dem Garten und leben in Kontakt mit Menschen, mit denen es gemeinsame Interessen und Vorstellungen gibt.

Schon seit meiner Studienzeit praktiziere ich Yoga, es ist zu einem wichtigen und wohltuenden Element in meinem Leben geworden. Im Jahr 2007 habe ich zudem das Mantrasingen kennengelernt, was ich gerne auch mit anderen Menschen praktiziere. Ich würde mir sehr wünschen, und mich auch aktiv dafür einsetzen, dass Yoga und Singen feste Plätze im Solidarischen Dorf bekommen, zum Beispiel durch den Bau eines Seminarhauses.

Im Lauf der Jahre habe ich mich intensiv mit Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg und Mediation beschäftigt und dadurch Fähigkeiten gewonnen, die ich gerne im Solidarischen Dorf einbringe.

Ich habe ein Indianerpony namens Twixie und freue mich darauf, dass sie zukünftig unter besten Bedingungen in meiner Nähe leben wird, bestenfalls mit anderen Vierbeinern zusammen.

Gerne möchte ich einen Lebensstil finden, der ein Gleichgewicht aus Alleinsein-Können und Geselligkeit mühelos ermöglicht: nachhaltig und in guten Baustoffen leben, Lebensmittel und Energie selbst herstellen, miteinander feiern und singen. Und noch vieles mehr.


Andreas Gagelmann

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Mitwirkender Lebenskreis IV – Infrastruktur

Jahrgang 1963, 2 erwachsene Söhne.

Wegen Standortwechseln meiner Eltern bin ich öfters umgezogen. Auch als ich kurz vor der Wende nach Nordhessen kam, bin ich in dieser Region noch öfters umgezogen. Heimat sind für mich Orte, an denen ich mich wohl und zu Hause fühle.

Als Architekt interessiert mich natürlich der Lebenskreis Infrastruktur.
Ob als Leiter oder Mitwirkender weiß ich noch nicht genau.

Nach vielen Jahren der persönlichen Entwicklung vom schüchternen, stets
nie genügenden Menschen zu einem ruhigen, selbstbewußten und
reflektierendem Menschen denke ich, dass es an der Zeit ist, die
deutlich spürbaren Kräfte eines geistigen Wandels aufzugreifen und zu
nutzen. Und das möglichst undogmatisch. Neuerlich angestoßen wurden
diese in mir schlummernden Träume und Wünsche durch das Zusammentreffen
mit den Gründern der Idee Solidarisches Dorf im Sommer 2019. Seitdem habe ich wieder einen konkreten Anknüpfungspunkt der beflügelt und motiviert.

In diesem Sinne freue ich mich auf Menschen, die diesen Wandel verantwortungsvoll mitgestalten wollen.