Solidarische Dörfer als Oasen des Wandels

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Inmitten eines kollabierenden Systems, das die Lebensgrundlagen der Menschen vernichtet, müssen Lebensräume entstehen, in denen das Neue bereits zu keimen beginnen kann. Das Neue entwickelt sich in einzelnen Lebenszellen, die sich in der Entwicklung zu Lebensorganismen zusammenschließen. Veränderung und Wandel kommt von unten, von innen, aus dem Einzelnen und Kleinen heraus – selten von oben. Politik ist träge und unflexibel. Aber: das Neue kann nicht warten. Es braucht Räume, innerhalb derer es sich der Neugestaltung annehmen kann. Es braucht Räume, in denen die Wege in die Zukunft veranschaulicht werden und allein dadurch eine neue Lebensweise inspirieren und anleiten.

Es gilt, gesellschaftliche und kulturelle Oasen, fruchtbare Orte ins Leben zu rufen, in denen neben einer ökologischen Infrastruktur genauso eine kooperative & herzgetragene Umgangsart und Lebensweise das Handeln, Kommunizieren & Miteinander der Menschen bestimmt.

Insbesondere junge Menschen möchten die Möglichkeit und freie Wahl haben, so nachhaltig wie möglich zu leben. Eine wachsende Zahl würde ihre Kraft lieber der Entwicklung einer l(i)ebenswerten Zukunft und einer naturfreundlichen Lebensweise schenken, als sich etwas zu widmen, das die Natur und damit unsere Lebensgrundlagen zerstört. Sie wollen eine Lebensqualität aufbauen, die im Einklang und in Kooperation mit Natur, Schöpfung und Mitmenschen steht. Sie sehen und fühlen bereits die Lebensweise der Zukunft. Umsetzen lässt sich das nur im eigenen Verhalten, Handeln & Sein. Dazu bedarf es eines entsprechenden Wirkungsfeldes, innerhalb dessen sich diese naturfreundliche Lebensweise widerstandslos verwirklichen lässt. Solche Felder & RLebensräume nennen wir Oasen des Wandels, Lichtungen der Hoffnung und Gewächshäuser des Vertrauens .