Werkstätten und Manufakturen

Mit nachwachsenden Rohstoffen zu regionaler Fülle

Handwerk


Das Projekt zielt im Wesentlichen darauf ab, dass die Mitglieder des „Solidarischen Dorfes“ zu selbstbestimmten und souveränen, also beruflich selbständigen und finanziell eigenständigen  Individuen werden. Das Projekt bietet unterschiedliche Möglichkeiten, sich beruflich selbst zu verwirklichen: Innerhalb der Mitwirkung an einem entstehenden Gewerbe oder durch die Verwirklichung eines eigenen Gewerbes.

Die entstehenden Gewerbe bieten darüber hinaus Einwohnern aus der Umgebung die Möglichkeit, vornehmlich Jugendlichen, sich beruflich inspirieren zu lassen oder sich gar mit einem eigenen Betrieb an das „Solidarische Dorf“ anzuschließen.

Gerade der Anbau nachwachsender und weiterzuverarbeitenden Rohstoffe, eröffnet vielerlei Möglichkeiten der beruflichen Selbstverwirklichung und damit der finanziellen Eigenständigkeit. Das gilt insbesondere für Menschen, die ALG II beziehen. Allein der Anbau beispielsweise von Kultur-Hanf eröffnet eine Kette von Betrieben, indem der Hanf zu Baustoffen (Dämm-Material, Bausteine), Textilien (Stoff, Kleidung), Papier, Kartonagen als auch einem Dünger für die Landwirtschaft verarbeitet werden kann. Mit der Kultivierung von Algen lässt sich eine ähnliche Kette aufbauen. Unsere Einschätzung nach, wird allein der Anbau solcherlei Rohstoffe zum Florieren des gesamten Projektes beitragen.

Durch den Publikumsverkehr innerhalb des Projektes und die Vernetzung des Projektes mit anderen, vergleichbaren Projekten, finden die vor Ort nachhaltig hergestellten Waren Zugang zu einem regionalen wie auch nationalen Markt. Die Produkte des „Solidarischen Dorfes“ werden zudem in einem Online-Shop angeboten, dem sich andere „Wandel-Projekte“ hinzugesellen können.