Lebenskreis II – Ethik & Soziales

Achtsames Miteinander

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Der Lebenskreis Ethik & Soziales ist einer der zentralen Lebenskreise des Solidarischen Dorfes. Er befasst sich mit dem Miteinander innerhalb des Projektes und achtet auf die Balance zwischen Kooperation, Gemeinschaft und individueller Souveränität. Folgender Aufgaben nimmt er sich an:

  • Ausarbeitung eines Verhaltens-Codex, der das friedliche, wertschätzende und kooperative Miteinander innerhalb des Solidarischen Dorfes regelt.

  • Einhaltung der Gemeinschaftsregeln innerhalb des Projektes.

  • Erarbeiten eines Maßnahmen-Katalogs bei Regel-Verstößen, bis hin zu einem gemeinsam erarbeiteten Prozedere für den Verweis von Bewohnern, die für die Gemeinschaft nicht mehr tragbar sind.

  • Aufnahme neuer Bewohner.

  • Bearbeitung der Aufnahmeanträge von finanzschwachen Interessenten, die unter Umständen durch den internen Fonds des Solidarischen Dorfes.

  • Mediation von Konflikten.

  • Therapeutische und spirituelle Angebote, auch zur Betreuung von Bewohnern in Krisenzeiten.

  • Begleitung von Lebenskreis Gesprächen zur Wahrung wertschätzendem und lösungsorientiertem Miteinanders.

  • Aktionen zur Harmonisierung des zwischenmenschlichen und energetischen Dorf-Klimas.


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Kooperation & Miteinander

Ein wirksames Miteinander baut auf ethischen Grundwerten und ein gesundes Maß an Natürlichkeit und Menschlichkeit auf. Ethisches Handeln hinterfragt fortlaufend die eigene persönliche Absicht und die Entscheidungen, die getroffen werden, um persönliche Ziele zu erreichen. Wir sind der Meinung, dass Kooperation und Miteinander weitaus bessere Ergebnisse erzielen können, als selbstbezogenes Handeln. Der Wert der Kooperation liegt in der Vervielfältigung von Möglichkeiten. Was einem allein nicht möglich ist, erreicht die Gruppe mit ihren unterschiedlichen, sich ergänzenden Fertigkeiten. Diese Erkenntnis hat zum Prozess der Sesshaftwerdung und Kulturbildung geführt. Darin erkennt der Einzelne, dass das Überleben in der Gruppe leichter ist. Aus der Arbeitsteilung entspringt wahrer menschlicher und kollektiver Reichtum. Wesentliche Grundlage ethischen Miteinanders sind die Menschenrechte, aber auch essentielle Erkenntnisse spiritueller Lehren. Allem voran sind jene zu nennen, die in allen ernst zu nehmenden Lehren ähnlich formuliert worden sind: Respekt, Mitgefühl, Aufrichtigkeit und Toleranz.

Im Solidarischen Dorf werden unterschiedliche Menschen leben, die sich gemeinsam auf eine grundsätzliche Lebensweise innerhalb des Projektes verständigen, um weitreichende Kooperationen und gemeinsame Fülle zu ermöglichen. Diese Lebensweise ist ökologisch (ökoligent), nachhaltig und gemeinwohlorientiert ausgerichtet und strebt in ihrem alltäglichen Sein nach größtmöglichen Einklang mit der Natur sowie Frieden und Vertrauen zwischen den Menschen.